Feinstofflicher Körper

Hinduismus

In den östlichen Religionen (Jainismus, Hinduismus) und in den Hatha und Tantra Yoga - Lehren besteht das menschliche Wesen aus 5 Hüllen eingeordnet in drei Körper:

  1. Grobstoffliche Körper - "Sthula Sharira":
    • 1. Annamaya Kosha  (Hülle der Materie, physischer Körper)
  2. Subtiler/feinstofflicher Körper - "Sukshma Sharira":
    • 2. Pranamaya Kosha  (Hülle des Lebensatems, Energiehülle, Vitalkräfte, Prana)
    • 3. Manomaya Kosha  (Hülle des Geistigen, Gemüt, Sinne, Ego )
    • 4. Vijnanamaya Kosha  (Hülle des Wissens und des Verstehens, intellektuelle Hülle )
  3. Formloser Kausalkörper - "Karana Sharira":
    • 5. Anandamaya Kosha  (Hülle der Seligkeit)

Die Hüllen sind nicht voneinander getrennte Erscheinungen sondern sie stellen verschiedene Ausdrucksformen ein und desselben Seins dar.
Sie sind untrennbar verwoben und einander durchdrungen. Sie sind Eins. Gleichzeitig gehört jede Hülle je zu einer ihr entsprechende Welt oder Ebene, die von einem ihr korrespondiertem Schwingungsband bestimmt ist. Der materielle Körper gehört zu der physische Welt und ist unfähig die höheren Ebenen zu sehen, obwohl er von ihnen durchdrungen ist.


Buddhismus

Der Buddhismus spricht auch von 3 Körper (kayas):

Nirmanakaya · representiert den Manisfestationskörper ("Sthula Sharira")
Sambogakaya · der Körper der Glückseligkeit, entspricht dem feinstofflichem Körper ("Sukshuma Sharira")
Dharmakaya · korrespondiert mit allumfassender Einheit und Leerheit des Geistes ("Karana Sharira")

Westliche Esoterik

In den spirituellen Ansichten des Westens setzt sich das menschliche Wesen aus verschiedenen Komponenten zusammen. In vereinfachter Form dargestellt sind das:

Physischer Körper
Ätherischer Körper · Matrix des physischen Körpers
Astral Körper · Emotionen, Gefühle, Begierden, Gemüt
Mental Körper · Verstand, Wille, Gedanken, Ideen

Anderere Bewusstseinsträger sind Kausal Körper (Spiritueller Körper), dessen Attribute Tat, Ereignis und Ursache sind und der Weisheits-Geist (der Buddhial Körper, die Seele).

Jenseits von ihnen steht nur noch das reine und grenzenlose Bewusstsein, das reine und absolute Sein, die unerkannte Göttliche Einheit, der Urgrund allen Seins, das nicht-dualistische Bewusstsein. Es ist nicht der Zeit, dem Raum und der Kausalität unterworfen.


Die gleiche Eineinordnung gibt es auch in anderen westlichen Traditionen:

Im Christentum spricht von der Existenz eines physischen Körpers (Sthula Sharira), eines Geistes (Sukshuma Sharira) und einer Seele (Karana Sharira).

Die Kabbala der mystischen Tradition des Judentums spricht von Nefesh (Sthula Sharira), Ruach (Sukshuma Sharira) und Neshama (Karana Shraira)

… Prana

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